Aufenauer "Schlabbedabber" öffnen das " karnevalistische Irrenhaus" - Männliche "Luxuskörper" in Harlekinskostümen verzücken die Frauenwelt

WÄCHTERSBACH (wma). Die Aktiven der "M&M Schlabbedabber" aus Aufenau sind berühmt-berüchtigt für ihre närrischen Sitzungen zur Fastnachtszeit. Am Samstagabend zündeten sie im zum "Irrenhaus" umfunktionierten Kulturhaus eine neues Feuerwerk der Karnevalistik - mit einem bunten Programm, das die Besucher restlos begeisterte.

 

Die "Chefärzte" für geistige Gesundheit, Jan Hendriks, Sven Prehler und Annegret Lipp, gaben um Punkt 19 Uhr 33 den Auftakt dazu - mit einer Begrüßung, die vor allem eins sogleich klärte: An diesem Abend gab sich auf der Bühne der laufende Wahnsinn die Hand. Mit vielen Gästen aus befreundeten Karnevalsvereinen und eigenen "irren" Showeinlagen war beste Unterhaltung garantiert.

Los ging es ganz traditionell mit einem schwungvollen Gardetanz vom ASV Aufenau, den sportlichen "Nachbarn", die jedoch zur Faschingszeit ebenfalls nichts anbrennen lassen. Es folgten die Hauseigenen "Schläbbchen" - sie entführten die Gäste mit einer tollen Tanzeinlage in einen Zauberwald voller Überraschungen. Die Stimmung im Saal hatte spätestens jetzt ein beinahe bedrohlich brodelndes Ausmaß erreicht. Mit Büttenreden, Gesang und Tanz ging es weiter, das gut aufgeheizte Publikum ging voll mit.

GT1Vor allem die Damen kamen an diesem Abend auf ihre Kosten: Spätestens nach dem akrobatischen Auftritt der Grazien vom Männerballett des TGS Seligenstadt war das wibliche Publikum fast völlig aus dem Häuschen. Die feschen Kerle zeigten bedauerlicherweise diesmal nur sehr wenig nackte Haut, hatten dafür aber ihre Luxuskörper in bunte Harlekinkostüme gezwängt und begeisterten mit einem furiosen Auftritt. Nicht ohne Zugabe wurden die Jungs von der Bühne gelassen - mit "O sexy Lady" gaben sie noch einmal alles für "Aufenau - Helau!".

Sitzungspräsident Jan Hendriks würdigte auch dieses tolle Treiben entsprechend, bevor er die Bühne frei machte für den Diplom-Psychologen Andreas Heider von den "Schwefelhölzern" aus Niedermittlau. Der kennt sich natürlich in der "Irrenbranche" bestens aus. Als Spezialist für menschliche und auch tierische Abgründe vom morgendlichen Mundgeruch bis zum eigentlichen Grund für den grassierenden Rinderwahnsinn - der Mann nahm kein Blatt vor den Mund. Die katholische Kirche kriegte hier ebenso ihr Fett weg wie die Queen of England - ein Mann, der 80 Euro pro Stunde kassiert, nur um einem "falsch" verheirateten Paar beim Sex zuzugucken, kann sich das wohl leisten.

GT3"Tanzmariechen" Celine aus Wittgenborn feierte ihren Geburtstag vom vergangenen Montag im Anschluss nach - mit einem mitreißenden Auftritt, der von der Irrenhausleitung mit einem Geburtstagsständchen belohnt wurde. Mit einer Lachmuskel-strapazierenden Mixtur aus Musik, Büttenreden und furiosem Tanz, etwa vom "Schlabbedabber"-Männerballett, das eine gelungene "Rocky Horror Picture Show" ablieferte, ging es närrisch weiter bis zum Finale aller Akteure - die Karnevalisten aus Aufenau bewiesen an diesem Abend einmal mehr, dass man es nicht nur in den offiziellen Faschingshochburgen so richtig krachen lässt -"Aufenau Helau!"

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Quelle: Gelnhäuser Tageblatt vom Dienstag, 15. Januar 2013

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