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Wächtersbach-Aufenau (dl). Gezielt die junge Generation ansprechen wollten die M&M Schlabbedabber mit ihrer erstmals veranstalteten Partysitzung in Aufenau. Mit den Schläbbchen, dem Männerballett MBA, der Garde und der Showtanzgruppe Lumigaya vom ASV Aufenau, Gästen aus Seligenstadt und Lengfurt, aber auch der Travestie „Olga Orange“ alias Thomas Rau stürzten die Veranstalter die Aufenauer Narren in ein Wechselbad der Gefühle. Soeben noch von den Schläbbchen verzaubert, glich der Saal im Kulturhaus kurz darauf einem Hexenkessel.



Nachdem es Elf geschlagen hatte – für elf Jahre Vereinsbestehen – jumpten die allseits bekannten Moderatoren Jan Hendriks und Sven Prehler, vor Unternehmungsgeist strotzend, auf die Bühne. Im Schlepptau hatten sie „Greenhorn“ Max Werth, der sich nicht nur an seinem giftgrünen Anzug zu erkennen gab, sondern auch mit spitzen Bemerkungen die Unterbrechungen zwischen den Darbietungen würzte. Dem jungen und junggebliebenen Publikum wurde gleich zu Beginn so richtig eingeheizt. Im wahrsten Sinne mit Pauken und Trompeten sorgte die Musikformation der Pitschedabber aus Fechenheim für ordentlich Bewegung auf der Bühne und Klangfülle im ganzen Saal. Was sie unter Guggemusik verstehen, haben die Frankfurter Musiker eindrucksvoll demonstriert.



Mit einer großen Show der Kleinen ging es märchenhaft weiter. Die Schläbbchen gewährten in einer gekonnten Tanzeinlage Einblicke in einen Zauberwald. Mit Musikalität, Dramatik und sportlicher Eleganz war die Darbietung ein erstes Highlight. Phantasievoll ging es mit dem Männerballett der TGS Seligenstadt weiter ins Land der Pharaonen. Zunächst geheimnisvoll verhüllt, zeigten die Männer im Laufe ihrer Vorstellung farbenfrohe Kostüme, die durch ästhetische Bewegungsabläufe in Szene gesetzt wurden.

 

Eine erstmalige Stippvisite in Aufenau gab auch der junge "Graf von Wächtersbach". Mit dem Ersten Stadtrat Andreas Weiher, der zusammen mit seiner Gattin Astrid die Party besuchte, Büttenredner Jonas Nickel einen sehr interessierten Zuhörer. Besonders die Neuigkeiten aus dem Schloss hat er sicher aufmerksam verfolgt.

Die sieben Mädels der Tanzgarde des ASV Aufenau wurden schon vor ihrem Auftritt im Publikum freudig begrüßt und konnten durch ihre Leichtfüßigkeit, mit der sie über die Bühne wirbelten, begeistern. Auch Tanzmariechen Celine Kolb von der Kulturgemeinschaft Wittgenborn zog alle Blicke auf sich und nahm die Zuschauer mit ihren lebendigen Figuren für sich ein. Jetzt schon in der richtigen Karnevalsstimmung, brauchte das Publikum nur noch einen Animateur, um den Saal in einen Hexenkessel zu verwandeln. Stimmungskanone Denis Krumb von der TGS Seligenstadt war mit seinen drei Go-Go-Girls zur Stelle, um die Gunst der Stunde zu nutzen und das närrische Volk in Wallung zu bringen. Mit zweideutigen und anrüchigen Bemerkungen holte der aus Bühnenshows, Funk und Fernsehen bekannte Travestiekünstler "Olga Orange" die Zuhörer auf den Boden der schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen zurück. Szenen- und Ortswechsel erlebten die Aufenauer Narren mit der Showtanzgruppe Lumigaya vom ASV Aufenau, die sich in diesem Jahr zu einer Reise durch Holland aufgemacht hat. Die 15 Mädels der Tanzgruppe "Show Magics" aus Lengfurt halten sich da lieber "Back in Black" und stehen auf die Musik von "AC-DC". Bevor das große Finale begann, brachten die Freiensteinauer mit einem Gardetanz noch einmal Schwung in den  Saal, das Männerballett MBA der Gastgeber heizte mit dem Tanz aus der ganz eigenen "Rocky Horror Picture Show" so richtig ein und machte Appetit auf mehr. Die Party im Saal war damit noch lange nicht zu Ende.

 

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung 

 

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