07.01.2013 - WÄCHTERSBACH

Aufenauer Karnevalisten läuten „fünfte Jahreszeit“ mit Partysitzung ein - Befreundete Vereine und Travestiekünstler Olga Orange mit von der Partie

(dbo). Bombenstimmung herrschte bei der ersten Partysitzung der „M&M Schlabbedabber“ im Kulturhaus in Aufenau. In ihrem elften Jubiläumsjahr gestalteten die Karnevalisten ein fetziges Programm mit befreundeten Karnevalsvereinen, bei dem besonders die partyfreudigen jungen und jung gebliebenen Jecken kräftig mitfeierten.

Ruhig sitzenbleiben und still halten war hier fehl am Platz. Mit den „Vorständlern“ Jan Hendriks, Sven Prehler und Max Werth, die vom DJ Team um Michael Mayer unterstützt wurden, führte ein bestens gelauntes Moderatoren-Trio durch den vierstündigen Partyabend. Und das Programm überzeugte: Schon die „Pitschedabber“ aus Fechenheim brachten den Saal mit Guggemusik vom Feinsten ordentlich in Wallung. Die „Schläppchen“, die sechs- bis zehnjährigen Aufenauer Karnevalisten, entführten in selbst gebastelten Kostümen in den Zauberwald. Nicht aus dem fernen Orient, sondern aus Seligenstadt, waren die Pharaonen des Männerballetts der dortigen Turn- und Sportgemeinde angereist, die mit anmutenden Tänzen besonders das weibliche Publikum in ihren Bann zogen. Ebenfalls aus Seligenstadt stammte ein weiteres Highlight des Abends: Showmusiker Dennis Krumb und seine „Gogo-Girls“ Lisa Kirchrad, Carina Hubert und Sarah Geier sorgten mit aktuellen Hits, wie „An Tagen wie diesen“ (Tote Hosen), „einen Stern“ und aktuellen Faschingsreißern dafür, dass es niemand mehr auf seinem Platz hielt.Garde

Die Männer hatten ihren Spaß, als die sieben Gardemädels des ASV Aufenau und die Nachwuchstänzerinnen aus Freiensteinau über die Bühne wirbelten. Nicht ohne eine Zugabe beendete Tanzmariechen Celina Kolb von der KG Wittgenborn ihr Debüt vor dem bestens gelaunten Publikum. Ein humoristischer Höhepunkt war der Auftritt der Travestiekünstlers Olga Orange (alias Thomas Rau), der sich als „Sexbombe mit Zündschnur, trotz vieler Blindgänger im Publikum“ präsentierte. Niemand war vor den „Attacken“ der aus Film und Fernsehen bekannten Künstlerin gewappnet.

Nach Holland entführten die Tänzerinnen von „Lumigaya“ des ASV Aufenau in einer äußerst einfallsreichen Bühnenshow mit Windmühlen, viel „Orange“ und Seitenhieben zur Fußball-EM. Besonders die „Aufenauer Rocker“ hielt es nicht mehr auf den Plätzen, als die 15 Mädels der „Show Magics“ aus Lengfurt mit „Black in Black“ zu den Klängen von AC/DC in einer ausgereiften und einfallsreichen Darbietung schwungvoll in die Welt des brennenden Asphalts, der brummenden Maschinen und harten Männer entführten. Stramme Waden, anmutende Tänze und so manchen „zirkusreife“ Artistik zeigte das Männerballett „MBA Aufenau“ der Schlabbedabber in ihrer „Rocky Horror Picture Show“. Dabei wurde so mancher Schweiß vergossen, um das Publikum in Wallung zu halten.Publikum

Als einzigster Büttenredner berichtete Graf Jonas Nickel von seinen Erlebnissen im Wächtersbacher Schloss.

„Die Kontakte zu den Gastvereinen wurden besonders durch unser aktives Männerballett geknüpft“, berichtete Geschäftsführerin Monika Kailing dem GT. Mit dem neuen Konzept werde man den Jecken aller Altersklassen gerecht. Für die Fremdensitzung am kommenden Samstag, 12. Januar, seien zudem noch Karten erhältlich. „Das ist eine tolle Sache für euren Geburtstag. Ihr seid eurer Zeit weit voraus“, lobte Stadtrat Andreas Weiher, der in „giftgrünen Hosenträgern“ kräftig mitfeierte, die neue Partysitzung und gratulierte zum Geburtstag mit einem Vers: „Elf Jahre Stimmung und Helau, das machen die Schlabbedabber aus Aufenau....“ Mit dem großen Finale und einer Polonaise läuteten alle Akteure gemeinsam mit dem begeisterten und friedlichen Publikum die anschließende „Party bis zum Abwinken“ ein.

Text und Bilder: Dominik Bortz / Gelnhäuser TageblattBuettenrede

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