"Schlabbedabber" brennen im Aufenauer Kulturhaus ein närrisches Feuerwerk ab - Tanzdarbietungen, Sketche und Musik

WÄCHTERSBACH (lea). "Aufenau Helau", hieß es am vergangenen Samstag zum ersten Mal im neuen Jahr. Im Kulturhaus des Wächters­bacher Ortsteils lockte die erste von zwei Kostümsitzungen des 1. Karnevalistischen Tanzsportvereins M&M "Die Schlabbedabber" zahl­reiche Narren und Närrinnen an.

Den Anfang des bunten Programms, durch das Sitzungspräsident Jan Hendriks sowie Sven Prehler und Steffen Pfeifer führten, machten die Jüngsten des Vereins. "Mit Schatztruhe und Säbel zeigten die "Schläppchen" als Piraten verkleidet ihr Können. Die Nachwuchs­ tanzgruppe unter Leitung von Daniela Wagner und Linda Diegelmann feierte erst 2010 ihr Debut. Trotz des recht jun­gen Bestehens glänzten die Kinder im AI­ter von fünf bis neun Jahren mit ganz gro­ßen Hebefiguren und ihrer tänzerischen Leistung und begeisterten so die Fa­schingsfreunde.

 

MBAEtabliert ist hingegen die Showtanz­ gruppe "MUMP". Die jungen Frauen, die dieses Jahr als Vampire im Kampf gegen Professoren, Knoblauch und Köche auf­traten; blicken bereits auf über zehn Jah­re Bühnenerfahrung zurück. Mit spekta­kulären Schritten und akrobatischen Hebefiguren hielten sie das Publikum in Atem. Einen weiteren Höhepunkt stellte der Auftritt der "Lazarettgarde" dar, die trotz zahlreicher Verletzungen während des letzten Jahres eine fehlerfreie und an­ sprechende Leistung erbrachte. Nicht nur durch einen gekonnten Spagat sorgten die sieben Tänzerinnen für Staunen und Bewunderung. Letzteres rief auch Tanz­ mariechen Celine Kolb bei der Faschingsgemeinde hervor. Die 14-Jährige, die der KG Wittgenborn angehört, stand dieses Jahr zum ersten Mal in Aufenau auf der Bühne.

Für ausgiebige Lacher sorgten wie jedes Jahr die Büttenreden. So präsentierte Eiric Gloswig als "Bräutigam" das harte Leben eines zukünftigen Gatten und Reinhard Firnges klärte über die Vor- und Nachteile als "schönster Mann von Hes­sen" auf. Mit viel Humor nahm außerdem Klaus Diegelmann, der seine Premiere in der Bütt feierte, den Handwerkerberuf auf die Schippe. Als "polnischer Hand­werker" stellte er die Arbeitsgegebenhei­ten der Deutschen und Polen gegenüber und erntete viel Applaus. Auch die "Frau vom Lande", alias Markus Karger, ge­wann mit ihrer Bühnenshow die Gunst des närrischen Publikums. Neben dem Sketch ,.Der Fernseher", der mit einem nachgestellten typisch familiären Fern­sehabend ein Schmunzeln im Saal her­vorrief, wurde es in Aufenau auch musi­kalisch. Zunächst stellten die "drei Tenö­re" in Form eines Sketchs ihre Gesanges­kunst und Beweglichkeit unter Beweis.
EiricGloswig

Später heizten die ,.Aufenauer Hofsän­ger" den Karnevalisten mit den besten Faschingshits ein und sorgten dafür. dass es keinen mehr auf den Stühlen hielt. Den Höhepunkt der Stimmung krönte zum Abschluss des Programms der Auftritt des Männerballetts. Jack Sparrow und die Piraten der Black Pearl lieferten sich einen wilden Kampf um die Schatzkiste. Begleitet vom Johlen der begeisterten Zuschauer lief das Männerballett zur Hochform auf und bot den Narren eine spektakuläre Bühnenshow.

Im Anschluss lud die Tanzband ,,4-ever", die musikalisch durch den Abend führte, zum Tanzen ein. Bis in die Nacht wurde in Aufenau nach karnevalistischer Tradition gefeiert und gelacht. Bereits nächsten Samstag geht es für die Fa­schingsfreunde weiter: Am 15. Januar findet die zweite Kostümsitzung im Kulturhaus statt.

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