11.01.2010 - WÄCHTERSBACHGT

"Schlabbedabber" sorgen in Aufenau mit Witze-Marathon und Tänzen für beste Stimmung

(tra). Eine der ersten Sitzungen der fünften Jahreszeit erlebten die närrischen Aufenauer. Nach den eleganten Protokollern, die im Dreierpack die Damenwelt verzückten, ging es sehr lautstark im Programm weiter.

Als Jan Hendriks, Steffen Pfeifer und Sven Prehler begannen, durchs Programm zu führen, waren die Narren im Saal des Kulturhauses bereits auf Touren gekommen. Mit farbenfrohen Kostümen und lauter Trommelmusik heizten die "Kinziggeister" mit Guggemusik dem Narrenvolk ein.

Pötschedäbber, Olga Orange, Lazarett Garde, die Eiskrieger von M.U.M.P und die Indianer von MBA - alle zusammen sind die "Schlabbedabber". Eine Faschingsvereinigung, die von Monika Kailing und Stephan Roth geleitet wird.

Nach den "Kinziggeistern" entführte das Männerballett aus Kerzell, die "Pötschedäbber", in die unendliche Weite der Galaxie. Die in Windeseile veränderten Kostüme und die atemberaubenden Tanzfiguren zeugten von gekonnter Choreografie. Power, Kondition und die synchrone Darbietung forderten, besonders die Damenwelt zu spitzen Schreien heraus.

Olga Orange, die wuchtige Travestie-Mischung aus Tanzbär und fröhlicher Blondine, hatte sich die Männer und Frauen gleichermaßen zur enormen Oberweite genommen. Die Gags kamen im Sekundenrhythmus.

Die Lazarett Garde - "Irgendwann waren die alle mal verletzt", so Monika Kailing - leistet sich einen Mann in der Riege. "Er ist unser Sixpack im Team, auf den wir mächtig stolz sind", sagte eine der Tänzerinnen und überreichte ihm einen Sechserpack Bier. Dass es bei einigen Auftritten eher ruhiger zuging, lag in der Natur der Sache, denn die Gäste brauchten auch mal eine Verschnaufpause. Vor dem unvermeidlichen offiziellen Teil - der Begrüßung der Gäste - bewies Ingo Lankes aus Rödermark, dass auch ein Nilpferd etwas zu sagen hat, und er kämpfte verbissen gegen den "Klugscheißer" auf seinem Arm. Ehrengäste waren unter anderem Erster Stadtrat Andreas Weiher, der Ortsvorsteher von Aufenau und das Prinzenpaar aus Groß-Auheim. Die "Dolle", Corinna Kuhn aus Frankfurt, hatte bei ihrem Auftritt die Mannsbilder und auch die Weibsbilder auf ihrer Seite. Lumpenkleidung und ungelenke Bewegungen ließen sie zum geliebten Scheusal werden. Ein Witz jagte den nächsten und die Feststellung, sie sei auch verheiratet, erstaunte bei ihrer Aufmachung schon, brachte aber noch nicht den Lacher. Erst die Bemerkung: "Isch bin auch verheiradet. Nur isser net ganz so hübsch, aber für Dahaam geht er", brachte die Damenwelt auf die Tische. Und er würde drei Diäten machen - denn: "Bei einer wird der mir net satt!"

Erholung für die Lachmuskeln bot der Auftritt der Hofsänger aus Aufenau, die verstärkt durch den Ortsbeiratsvorsitzenden. Dann sorgten die "Eiskrieger" M.U.M.P. (Mädchen unterwegs mit Power) für Stimmung. Der Dressman, Axel Heilmann aus Frankfurt, war für eine halbe Stunde die richtige Vorbereitung für die Indianer des MBA und das Finale. Die Begeisterung steigerte sich noch einmal und Akteure wie Besucher kamen bei diesem gelungenen Narrenabend der "Schlabbedabber" voll auf ihre Kosten.

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