Höchst im Odenwald 24.02.2016

Da kann der Aschermittwoch einpacken

 Da kann der Aschermittwoch einpacken Echo Online
 

Von Nina Keil

NACHKARNEVAL Mit dem Männerballettturnier lässt der CC Blau-Gelb Höchst die Kampagne noch mal aufleben

HÖCHST - Wenn der Karneval einige Tage nach Aschermittwoch noch einmal auflebt, dann kann das nur einem besonderen Genre zu verdanken sein: dem Männerballett. Auch in diesem Jahr haben die lieblichsten Tanzensembles der Region in Höchst wieder ihre große Gala gefeiert.

Nach der Fastnacht ist vor der Fastnacht. Nur so lässt sich das Phänomen überschreiben, dass nur anderthalb Wochen nach Aschermittwoch schon wieder gefeiert wird. Jahr für Jahr pilgern Tänzer und Fans des Männertanzsports nach Höchst. Beim diesjährigen Männerballett-Turnier des Carneval Clubs Blau-Gelb Höchst stellten sich nun schon zum zehnten Mal verschiedene Männerballett-Gruppen dem Wettbewerb.

Im voll besetzten Bürgerhaus traten die Gruppen von 14 Vereinen gegeneinander an. Den Mythos, dass Männer nicht tanzen können, sahen die Besucher des Spaß-Turnieres eindrucksvoll widerlegt. Vierzehnköpfig war auch die Jury, bestehend je aus einer Vertreterin der teilnehmenden Vereine. Eine leichte Aufgabe hatten die Frauen nicht, in die Bewertung fließen verschiedene Aspekte ein. „Hieran sieht man, dass es nicht vorrangig auf tänzerische Kunst oder synchrone Schritte ankommt, sondern auf die Ideen, die dabei zum Tragen kommen“, erklärt CCH-Vorsitzender Frank Wiesner. Verlierer gibt es bei diesem Turnier indes nicht, gekürt werden die ersten drei Plätze.

Den dritten Platz belegte die Bagaasch aus Roßdorf. Erstmals innerhalb der letzten elf Jahre gab es zwei erste Plätze. Der Carneval Club Fechenbach und der Karnevalistische Tanzsportverein M&M Die Schlabbedabber wurden gemeinsam zu Siegern gekürt. Beide erhielten exakt die gleiche Punktzahl.

Angetreten waren aus Nieder-Kinzig die „Sunny Boys“ mit ihrem Radio Kinzigtal, der 1.KC Schneppenhausen mit den „Mühlbachräubern“, der TSV Sensbachtal „Freestylers“ mit dem Elfentanz, der CC Rot-Weiß Steinbach mit den Geilsten Kerlen Steinbachs als Happy Kilts, der RV-TTC Fürstengrund „A Team“ als Bauarbeiter, der MCV Mömlingen „Mümlinger Donzbuwe“ als Ölbarone, der CV Ulk Erbach mit den „Golden Girls“, der Karneval Club Erzhausen mit ihrem „Hennesi Ballett“ sorgten als „Ritter Sport: quadratisch, lusdisch gut“ für Unterhaltung und die „Ärlebacher Spitzbuwe“ von der Feuerwehr Airlenbach mit ihrer Partytime im Altersheim.

Weiter machten mit die Schlabbedabber vom „Männerballett Aufenau“ als Marionetten, der Carneval Club Fechenbach mit Route 66, der KV Hiltersklingen mit seinen „Zickenquäils Hiltersklingen“ und ihrem Affentanz, der Roßdörfer Carneval Club „De Bagaasch“ mit einem Tanz in London, der TV Fränkisch-Crumbach mit den „Schwazze Schwäähn“ und ihrem Regenbogentanz.

Die Green Pipes & Drums Weiterstadt wagten sich zum ersten Mal in den Höchster Hexenkessel und heizten sie Stimmung auf, bevor das Programm startete. Die „Los Promillos“ vom CCH traten außer Konkurrenz an und eröffneten den Tanzabend. Zudem ergänzten Showtänze das Rahmenprogramm. Zu sehen waren die Mittlere und die Prinzengarde des CCH sowie die „Dream Girls“ der Carnevalsgesellschaft Beerfelden. Durch den Abend führte Carsten Orth.

Nina Keil ist Öffentlichkeitsarbeiterin des CC Blau-Gelb Höchst.

Ramba-Zamba mit viel „Helau“

TypischFrauGNZ
Bild: GNZ

„Die Klopper“ richten die Kooperationssitzung „Typisch Frau“ aus

Main-Kinzig-Kreis (klm). Dieses Jahr waren wieder die Somborner „Klopper“ an der Reihe, die gemeinsame Damensitzung „Typisch Frau“ der „Schelme“ aus Gelnhausen, der „Haselnüss“ aus Altenhaßlau, des WCV aus Wächtersbach, der Viktoria Bad Orb und der „Schlabbedapper“ aus Aufenau auszurichten. Es wurde ein Abend, der allen Narren richtig in die Knochen und an die Lachmuskeln ging.

Indianerinnen, Schlumpfinnen, Mumien, Engel, Hexen, Zebras, Fliegenpilze und freche Früchtchen – die Vielzahl und Qualität der Kostüme kannte keine Grenzen. Später sagte das Mitglied einer Sängertruppe, die Verkleidungen sähen aus wie beim Kinderfasching 1964, dabei war den anwesenden Evastöchtern aber erkennbar nicht nach Kinderfasching zu Mute. Einige entpuppten sich bei genauerem Hinsehen übrigens dann doch als Herren, aber egal: Der Schein einer Somborner Weiberfastnacht blieb bestens gewahrt.

Wenn so viele Mädels von 18 bis 80 Rabatz machen, dann wackeln natürlich die Wände. Sie randalierten reichlich und mit vollem Stimmeinsatz, wozu es in Hülle und Fülle gute Gründe gab: Die Sitzung war blendend organisiert, alles klappte wie am Schnürchen und die Beiträge bewegten sich durch die Bank auf karnevalistisch-professionellem Niveau. Also schunkelten, kreischten und klatschten die Närrinnen fast pausenlos vor Begeisterung.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 18. Januar.

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